Es ist Mai und es regnet. Ich kann nicht nach draußen gehen, obwohl ich eigentlich Blumen sammeln wollte für ein Stillleben,was ich einer Woche abzugeben habe. Außerdem wollte ich mit Jörg eigentlich zu diesem Open Air im Dinosaurier Park. Jetzt fällt alles aus und ich langweile ich mich so schrecklich. Ich kann jetzt mittlerweile auch mit der linken Hand zeichnen nur beides gleichzeitig, das funktioniert leider noch nicht. Mein Professor hat für das Jahresende eine Gesamtschau geplant und ich werde mit verschiedenen arbeiten beteiligt sein. Danach geht es nach New York um dort mit der Parsons School einige Dinge zu realisieren. Doch zuerst einmal muss es aufhören zu regen. Diese schlimme Pest. Die letzten tage hat doch so schön die Sonne geschienen. Gestern war ich mit Julia shoppen im Prenzlauer Berg und ich ich habe mir ganz neue Schuhe geleistet. Es war so ein Glück,dass sie die auch noch genau in meiner Größe da hatten. Dann sind wir Eis essen gegangen und saßen in einer dieser neuen Bars, wo man die Möbel gleich mit kaufen kann.
Regen
15. Mai 2012Kochkurs
18. April 2012Der Kochkurs ist super. Unsere Lehrerin ist eine ehemalige Sternköchin aus einem der umliegenden Hotels an diesen Seen, dies hier in der Umgebung so viel zu geben scheint. Ich war noch bei fast gar keinem, weil ich aus Berlin einfach nicht raus komme, außer es gibt irgendwo draußen ein Open air zu dem ich immer gerne hingehe. Dort treffe ich viele nette Menschen und fühle mich in de Großstadt nicht so allein. Mit Jörg bin ich jetzt fest zusammen und wir planen demnächst zusammenzuziehen. Von Jan habe ich schon ewig nichts gehört, das letzte mal ließ mich Julia wissen, dass er an mich denke. Sie hatte ihn wohl auf irgendeiner Party getroffen, als sie bei uns Zuhause auf dem Dorf war. Meine Eltern haben sich ein neues Haus gekauft mit einem schönen Seerosenteich. Ungefähr so wie in diesem Bild von diesem französischen Maler Monet, was ich mal vor ein paar Jahren in der Moma Ausstellung gesehen habe.
Zurück in Berlin
13. April 2012Wenn ich koche dann meistens Nudeln mit Gemüse, das ich in kleine Stücke schneide und eben nach belieben würze. Ob am Ende etwas Gutes dazukommt ist dann immer eine Chance von ungefähr 20:1. Ich vergesse sogar meist das abschmecken, sondern schätze einfach nach de Menge die aus dem Spender kommt wie es später schmecken könnte. In der Mensa war ich jetzt in letzter Zeit so häufig dass es mir schon zum Hals heraushängt. Letztens war mit Jörg dort und er hat einen Garnelen Spieß gegessen, an dem neben 10 Garnelen auch ein dunkles schwarzes Haar Dran war. Dann kamen noch die ganze Zeit Fliegen setzten sich auf unsere Nachspeise, so dass ich am Ende gar keine Lust mehr hatte durcheinanderzuessen. Das ganz ist mir viel zu ekelig und deswegen habe ich vor demnächst mal einen Kochkurs zu besuchen. Ansonsten scheint in Berlin schon wieder die Sonne und viele Leute sind draußen im Park.
Atlantik
19. März 2012Ricardo hat mich mit seinem Auto auf die Atlantikküste mitgenommen. Hier ist es viel mehr regnerisch und der Regenwald ist direkt am Meer. Wir wollen in den nächsten Tagen eine Expedition starten und dann werde ich endlich auch mal ein paar Tiere hier. Sehen . Ich habe mir einen Zeichenblock organisiert und hoffentlich kann ich einige Studien vornehmen,die mir dann in meinem Atelier zurück in Berlin dabei helfen werden werden ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Leider hat es heute den ganze Tag geregnet und wir haben mit vielen Leuten dann im Hostel abgehangen und haben gekocht und leckere Papaya Milchshakes gemixt mit rum versetzt. Jemand hatte etwas Gras zum Rauchen und der Besitzer lieh und seinen DVD Player, so haben wir uns Babel angeschaut einen Film mit Brad Pitt. Danach sind wir dann noch alle zum Strand und haben nackt gebadet und ein Lagerfeuer gemacht. Ich habe auch etwas Gitarre gelernt.
Pazifik
13. März 2012Bin jetzt an der Pazifikküste und habe schon ein paar stunden Surfunterricht genommen. Leider hat so ein Idiot hier meine Tasche geklaut wo mein Geld drin gewesen ist und ich muss mir etwas von Papa zuschicken lassen. Surfen ist super anstrengend und ich warte die meiste Zeit daraus, dass endlich mal eine Welle kommt und ich dann mit schwimmen kann. Die meisten Leute die hier surfen können es noch nicht so gut und deswegen falle ich auch nicht so auf. Habe mir einen _Bikini gekauft in hellgrün und gestern den ganzen Tage am Strand verbracht. Ich hab noch nie soviel Leute gesehen die tätowiert sind mit diesen Triples die schnörkelig um den Arm herum schwingen. Heute Abend ist hier ein Full Moon Party und es gibt ein schönes Feuerwerk. Ich werde es mir mit Ricardo anschauen. Der ist Mexikaner und arbeitet schon sieht einiger Zeit hier um sich etwas Geld zu verdienen.
San Jose
18. Februar 2012San Jose ist dreckig. Ich muss hier schnell weiter. Allerdings ist im Hostel ne coole Stimmung und ich hänge viel in der Hängematte und Spiel Skat mit dem Sohn vom Besitzer der im Rollstuhl sitzt und der Chinesin die geflohen ist, weil ihr Vater verhaftet worden ist. Was da abgeht ist wirklich unglaublich. Ich habe auch ein paar Leute getroffen und bin mit denen durch die Nacht gezogen, aber soviel wie in Berlin kann man hier nicht machen. In den nächsten tagen will ich unbedingt ans Meer und ein wenig surfen oder so. Hab mir auch ein kleines gelbes Buch gekauft mit dem ich etwas spanisch lerne. Mit meinem Englisch komme ich hier nicht weit. Aber jede Menge Leute sprechen mich auf meine roten Haare an. Sie lachen und freuen sich und wollen wissen aus welchem Land ich komme.
Präsentation
13. Februar 2012Meine Skulptur hat dem Professor gefallen. Er will sie jetzt in einer der nächsten Jahresausstellungen präsentieren. Mit dem Schweißgerät habe ich aber abgeschlossen,dass ist mir einfach nicht filigran genug. Und ständig diese Hitze um den Kopf herum, dass man so stark schwitzt als würde man gewichte heben oder Treppen steigen nur so aus Interesse. Morgen fliege ich nach San Jose und dann werde ich mal schaun was es alles da in Costa Rica zu entdecken gibt. Jörg hat mir erzählt er hätte gestern im Roulette gewonnen und würde mich gerne zum Essen einladen bevor ich fahren würde. Wir sind in eines dieser eher teureren Restaurants gegangen, wo der Kellner ständig um uns herum schwirrt wie ein Eintagsfliege und wenn ich dann mein Glas Wasser leer getrunken habe kommt extra von der anderen Seite des Planeten an stolziert und füllt das Glas auf als wären wir in irgendeinem Märchen und ich die Prinzessin.
Kino
21. Januar 2012Ich war letztens im Kino bei Jörg und habe mir diesen asiatischen Schießfilm angeschaut mit jeder Menge Bodycount, Blei und Blut. Ich saß fast allein im Kino nur ein paar andere Leute saßen verteilt um mich herum. Einer hatte eine Stirnband nach hinten gebunden auf dem Kopf und eine Bundeswehrhose an, er sah aus als würde er gleich selbst zur Waffe greifen. Meine Sitznachbar rückte extra einen Platz weiter weg, weil er wohl sehr übel roch. Das hat er mich jedenfalls erzählt. Ich saß rechts von ihm und habe schon am Anfang gemerkt,dass er total unruhig und nervös ist. Das läge wohl daran dass eine halbe stunden parken ein Euro kostet in der Gegend wo das Kino ist. Ich hab ja gar kein Auto habe ihm gesagt, und er darauf so, dass er sich das schon gedacht hätte und ich er wäre ja auch zu Fuß gegangen, wenn die Zeit nicht so knapp gewesen wäre. Jetzt säße er hier, sei pünktlich aber der Film starte nicht, was ihn total unruhig machte.
Transport
13. Januar 2012In zwei Wochen ist die Präsentation und ich muss noch ein paar Dinge ändern bevor die Installation mit dem Uni Van in den Ausstellungsraum transportiert werden kann. Bei einer Freundin ist die Skulptur durch den Transport kaputt gegangen und daraufhin hat sie sich mit einer Scherbe den Arm auf geritzt und die gesamten Wände ihres Ateliers mit den Worten ich bin eine schlimme Hure vollgeschrieben. Daraus hat sie dann eine Fotocollage gemacht und die hängt nun in der Galerie in der Auguststraße. Ich habe sie mir gestern angeschaut zusammen mit Jörg, der in diesem Kino an der Moselstrasse arbeitet. Wir gehen sieht ein paar Tagen zusammen aus oder essen eine Currywurst bei 36. ansonsten bin ich viel damit beschäftigt meine Reise zu planen die ich am Ende des Semester starten werde. Ich flieg endlich nach Costa Rica Juhu.
Weihnachten
20. Dezember 2011Ich bin gerade bei meinen Eltern zu hause und feiere mit Ihnen Weihnachten. Leider ist meine Cousine vor ein paar Tagen an einem Autounfall gestorben. Ich kannte sie gar nicht, und sie war auch viel älter als ich, jedoch ist dadurch die Stimmung sehr trüb gewesen auf dem Familienfest was wir jedes haben. Meine Oma hat fast gar nichts gesagt und ich mich zu ihr gesagt und sie ein Arm genommen. Ich habe schon gemerkt,d aß es ihr in den letzten Monaten schlechter ging, wenn wir telefoniert haben und sie war auch ein paar Tage in Krankenhaus. Mama meint sie würde nicht mehr lange leben und das macht mich traurig, wenn daran denke, das sie nicht mehr da sein könnte irgendwann. Zuhause gab es dann super Wildbraten mit Preiselbeeren und Birnen und Mama hat sich sehr über mein Geschenk gefreut, welches ich ihr zu Weihnachten gegeben habe. Von Papa hat sie eine Reise bekommen.
